Die Bibel als Norm?
Das Ringen um das Recht der Kirche in Streitschriften aus der Zeit des Investiturstreits, ca. 1050–1140
Philipp N. Spahn.
Vittorio Klostermann sept. 2022 Studien zur europäischen Rechtsgeschichte Vol. 335 416 pages 89,00 €
9783465045441
Die Bibel als Norm?
Parution Histoire du droit Droit et religion 9783465045441 Vittorio Klostermann Notice SUDOC Disponible dans 5 BU

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Tiefgreifende Veränderungen im Umgang mit Texten führten um 1100 zu einer methodengeschichtlich relevanten Wende im Recht. Von dieser sind die biblischen Texte, obschon von der rechtshistorischen Mediävistik weitgehend unbeachtet, nicht ausgenommen. In diese Lücke stößt die Untersuchung. Am Beispiel früher kirchlicher Rechtsliteratur wird aufgezeigt, welche Bedeutung dem Ringen um das rechte Verständnis der biblischen Texte für die Verwissenschaftlichung des kirchlichen Rechts einerseits und der Bibel für das Recht der Kirche andererseits zukam. Unter anderem wurde im Streit um biblische und andere normative Texte die Gewohnheit als zentrale Denkfigur frühmittelalterlichen weltlichen Rechts zugunsten der Wahrheit als Paradigma einer neuen Zeit verdrängt, das keineswegs nur die Kirche und ihr Recht nachhaltig beeinflusste. Die Arbeit wurde 2022 mit dem Friedrich-Sperl-Preis (zur Förderung der Geisteswissenschaften) durch den Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität Frankfurt am Main ausgezeichnet.

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